Igelhäuser bestellen!

Unsere Igel haben es im Winter nicht leicht. Je später die Jahreszeit um so weniger  Futter in Form von Würmern, Schnecken, Asseln etc. finden sie in den Gärten. Auch mit den Tagesverstecken, die sie im Sommer unter Büschen und in Hecken haben, wird es immer schlechter, da die Gehölze ihr Laub abwerfen Um in Winterschlaf gehen zu können, müssen sie sich aber eine satte Fettschicht anfressen und mindestens 500 g auf die Waage bringen. Ausserdem brauchen sie einen trockenen, möglichst ungestörten Unterschlupf, in dem sie sich mit trockenem Laub einwickeln können. Für Katzen darf dieser Unterschlupf nicht zugänglich sein.  . Besonders schwer trifft es spätgeborene Jungigel. Sie erreichen ihr Winterschlafgewicht oft nicht mehr und suchen daher auch an kalten Dezembertagen noch nach Futter. Hier kann man mit einer katzensicheren Futterstelle und einem trockenen Unterschlupf helfen. Als Futter eignen sich Katzennassfutter und gekochte Eier dem zur besseren Verdauung Haferflocken beigemischt werden. Es gibt auch spezielles Igelfutter im Handel.  Igelfutterstellen und Winterquartiere können ab sofort in der Bund Naturschutz Geschäftstelle Dingolfing, Pfarrplatz 5, Tel. 08731 60981 oder in der Ökohalle Landau, Straubinger Straße 50, Tel. 09951 690790 bestellt werden.

Die Preise: Sommerhaus 30€, Winterhaus 35€, Futterhaus 40€

Hügelbeet anlegen!

Hüglebeet

Wer einmal in seinem Biogarten etwas neues ausprobieren will sollte sich ein Hügelbeet oder ein Hochbeet anlegen. Sie haben viele Vorteile gegenüber den herkömmlichen Gartenbeeten. Beide Kulturformen sind ertragreicher als als andere Freilandkulturen. Hügelbeete bringen im Vergleich zu Flachbeeten den doppelten, Hochbeete sogar den dreifachen Ertrag. Hügelbeete vergrössern die Anbaufläche des Gartens um 25 % und heben das Beet auf bis zu 80 cm in der Mitte an. Hochbeete heben die gesammte Beetfläche auf ca 70 – 80 cm an und ermöglichen dadurch ein bequemes Arbeiten auch für Ältere und Behinderte Menschen. Lästiges Umgraben und Bücken entfällt. Hoochbeete sind frei von Wühlmäusen und anderen Schädlingen, weil die hohen Wände und ein unten eingebrachter feinmaschiger Draht deren Eindringen verhindert. Bei einem Hochbeet muss der Rotteverlust immer wieder durch neuen Kompost ausgeglichen werden, was die Bodenqualität ständig verbessert. Hügel- und Hochbeete sind Warmbeete und erwärmen sich schneller als Flachbeete durch den Verrottungsprozess im Innern und die größere der warmen Fruhjahrsluft ausgesetzte Außenfläche. Ein um bis zu 4 Grad höhere Themperatur begünstigt die Keimung und das Wachstum der Pflanzen. Beide Beetarten sollten nicht in stark schattigen Lagen angelegt werden. Ein Infoblatt zum Bau von Hügel und Hochbeeten gibt es in der BN – Geschäftsstelle am Pfarrplatz 5 in Dingolfing

Exoten unerwünscht


Links: Heimische Eberesche: 63 Futtergäste
Rechts: Bastard-Mehlbeere: 4 Futtergäste

Links: Gemeiner Wacholder: 43 Futtergäste
Rechts: Chinesischer Wacholder: 1 Futtergast
Mitteleuropäische Vögel fliegen nicht so gern auf exotische Sträucher. Sie bevorzugen lieber die Früchte einheimischen Gehölzes. Nach einer Untersuchung von Stadtökologen ist die Eberesche bei den Vögeln am beliebtesten: 63 Singvogelarten peilen sie an. Ihr exotisches Gegenstück, die Bastard-Mehlbeere wird von nur vier Arten angeflogen. Beim Wacholder ist das Verhältnis 43:1 und beim Weißdorn 32:3 zugunsten der heimischen Wildsträucher und -bäume. Leider kennen viele Gartenbesitzer aber nicht den Unterschied. Also bitte bei Neupflanzungen gut beraten lassen. Bereits gepflanzte Exoten bitte roden und durch einheimische Pflanzen ersetzen.