Der Birkenpilz ist ein ausgezeichneter Speisepilz

Manchmal ist der Gemeine Birkenpilz in unseren heimatlichen Wäldern schon im Juni anzutreffen. Jedoch ist seine Hauptwuchszeit eher im September und Oktober. Er gehört zusammen mit den Rotkappen zur Familie der Raufußröhrlinge. Bei den Birkenpilzen unterscheiden Mykologen etwa 40 Arten, die alle sehr ähnlich sind. Jedoch gibt es keine ungenießbaren oder giftigen Raufußröhrlinge, somit besteht auch keine Gefahr bei Verwechslungen.
Der Gemeine Birkenpilz, mit wissenschaftlichem Namen Leccinum scabrum hat seinen Namen natürlich von seinem Baumpartner, der Birke, mit der er in einer symbiotischen Gemeinschaft wächst.
Gut zu erkennen ist der Pilz an seinem langen mit schwarzen bis graubräunlichen, rauen Schüppchen überzogenen Stiel, der sogar auch etwas an den Stamm einer Birke erinnert. Der Hut mit einer Größe von 4 bis 12 cm Durchmesser ist farblich sehr unterschiedlich und variiert von hell- bis dunkelbraun, über graubraun und gelbbraun bis zu weißen Exemplaren. Die Hutform ist bei jungen Pilzen typisch halbkugelig, dann flach ausgebreitet. Die Röhren des Pilzes sind weißlich bis cremefarben und werden auf Druck etwas bräunlich. Im Alter wird die Röhrenschicht eher schwammig, ist leicht ablösbar und sollte entfernt werden.
Zu den Raufußröhrlingen gehören auch alle Arten von Rotkappen. Sie sind geschmacklich besser als Birkenpilze, jedoch sind Unterscheidungen oft sehr schwierig. Rotkappen haben eher einen rötlichen Hut und zumeist ist bei diesen der Hutrand deutlich über den Röhren eingerollt. Eine Verwechslung dieser Arten stellt jedoch kein Problem dar, da alle Raufußröhrlinge, ohne Ausnahme als Speisepilze gelten.
Wer sich mit der Bestimmung troztdem nicht sicher ist, kann die Pilzgruppe Dingolfing-Landau unter Telefon 09951/601318 kontaktieren.