Jubiläumsjahr 2024
Im Jahr 2024 wurde die Kreisgruppe 50 Jahre, die Ortsgruppe Landau 40 Jahre alt.
Aus diesem Anlass hat die Ortsgruppe Landau eine Broschüre mit Rückblicken auf die vergangenen 40 Jahre herausgebracht. Sie können diese in drei Teilen hier downloaden.
Die heilende Kraft der Wildkräuter
Vor Kurzem haben die Umweltstation und die Ortsgruppe des Bund Naturschutz (BN) eine Heilkräuterwanderung entlang des Schindergrabens veranstaltet. Die Leitung übernahm die Apothekerin und Kräuterpädagogin Angela Prechtl. Nach einigen Worten des stellvertretenden Vorsitzenden des BN, Werner Glück begann die Ex-kursion. Bereits in unmittelbarer Nähe des Treffpunkts entdeckte die Gruppe zahlreiche junge, saftige Wildpflanzen. Viele davon eignen sich für einen Frühlingssalat. So wachsen derzeit unter anderem Scharbockskraut, Knoblauchrauke, Löwenzahn, Giersch, Spitzwegerich, Gundermann, Taubnessel und Brennnessel mit frischen Trieben und Blättern. Diese seien nicht nur schmackhaft, sondern könnten auch helfen, den Körper nach den Wintermonaten wieder in Schwung zu bringen, erklärte die Expertin. Am Beispiel der Brennnessel, die aufgrund ihres hohen gesundheitlichen Werts zur Heilpflanze des Jahres 2022 gekürt worden ist, verdeutlichte Prechtl die Bedeutung vermeintlicher „Unkräuter" . Jedes Pflänzchen habe seine Berechtigung und verdiene Wertschätzung. Auch das Kleine Immergrün wurde the-matisiert. Obwohl es nicht zum Verzehr geeignet sei, habe es dennoch große Bedeutung: Aus ihm werde der Wirkstoff Vincamin gewonnen, der den Stoffwechsel im Gehirn positiv beeinflussen und die Sauerstoffaufnahme fördern kann. Ein Hinweis galt zudem den Gefahren beim Sammeln von Wildkräutern. Besonders im Frühling treiben auch die Blätter der Herbstzeitlosen aus, die leicht mit Bär-lauch verwechselt werden kön-nen. Ebenso bergen Maiglöck-chenblätter Verwechslungsge-fahr. Solche Irrtümer könnten schwere Vergiftungen nach sich hen. Im Gegensatz dazu haben Löwenzahn, Giersch und Knoblauchrauke keine giftigen Doppelgänger.



