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    Naturschutz vor Ort ist eine wichtige Aufgabe

    10.5.2024
    Am Sonntagabend fand die Jahreshauptversammlung der Bund Naturschutz Ortsgruppe Niederviehbach im Wirtshaus zum See in Lichtensee statt. In seinem Grußwort bedankte sich Bürgermeister Johannes Birkner für die in der Gemeinde erbrachten Leistungen im Naturschutz. Die Hege und Pflege der Natur sei eine wichtige Aufgabe.
    Ortsgruppenvorsitzender Michael Püls blickte auf die vielfältigen Aktivitäten der Ortsgruppe im vergangenen Jahr zurück. Weitere Mitstreiter im Naturschutz wären natürlich gerne gesehen. Aufgabenfelder gäbe es zur Genüge. Jeder könne sich nach Interessenslage einbringen. Die Kreisgruppe des Bund Naturschutz feiere heuer ihr 50jähriges Bestehen. Dazu finde im Herbst in Landau ein Festakt mit dem Landesvorsitzenden Mergner statt. Die Ortsgruppe Landau feiert gleichzeitig ihren 40. Geburtstag. Auch ein Sommerfest soll zum Jubiläum im Juli auf dem Biohof des Vorsitzenden Aigner in Hötzendorf gefeiert werden.
    Ein fotografischer Spaziergang mit Andrea Püls über den Zentralfriedhof in Wien, verpackt mit vielfältigen Informationen über den Friedhof und seine Tierwelt, erfreute die Anwesenden. Insbesondere das auf dem Zentralfriedhof lebende Rehwild sowie die stark gefährdeten Feldhamster standen im Mittelpunkt des Interesses. Feldhamster seien in Deutschland vom Aussterben bedroht.

     

    Bild 2: Feldhamster sind mit viel Geduld am Zentralfriedhof zu beobachten. In Deutschland sind sie vom Aussterben bedroht.   

    Fledermausflug sorgt für Begeisterung

    9.5.2024
    Niederviehbach.
    Nach dem Kälteeinbruch der vergangenen Tage hatten Fledermäuse an einem Exkursionstermin der Bund Naturschutz Ortsgruppe Niederviehbach offensichtlich Nachholbedarf bei der Futtersuche und beim Zuggeschehen.  65 Naturbegeisterte konnten unter der Leitung von Fledermausexperten Bernhard Pellkofer bei besten Wetterbedingungen verschiedene Arten kennenlernen. Die Begeisterung über die zum Teil nah an den Köpfen vorbeifliegenden Fledermäusen bei den Kindern war groß.
    Vom Landschaftspflegeverband Dingolfing-Landau zur Verfügung gestellte Schaukästen mit Fledermauspräparaten dienten dazu, die bei uns heimischen Arten genauer kennenzulernen. Pellkofer konnte so anschaulich die bei uns vertretenen Arten, sowie deren besondere Eigenheiten und Quartierbedürfnisse vorstellen. Fransenfledermäuse siedeln beispielsweise gerne in Hohlblocksteinen von Stallungen oder Maschinenhallen. Sie können ihre Beute im Flug von Ästen und Blättern absammeln. Hierbei nutzen sie ihre Fransen am hinteren Rand der Schwanzflughaut zum Aufspüren und die Schwanzflughaut selbst zum Einfangen der Beute. Die Flughöhe variiert über die gesamten Vegetationsschichten. „Zur Nahrungssuche fliegen die sogar in Kuhställe und sammeln dort Insekten von den Kühen ab“, so Pellkofer.
    Langohr-Fledermäuse haben die größten Ohren unserer einheimischen Fledermäuse und dadurch auch das feinste Gehör. Ihr Beutespektrum enthält auch Spinnen (die sie auch aus den Netzen erbeuten), Weberknechte und tagaktive Insekten, die sich nachts auf den Blättern der Bäume ausruhen.
    Das Große Mausohr sei in der Lage in langsamem, bodennahem Flug Großinsekten (insbesondere Laufkäfer, Kohlschnaken) vom Boden oder dicht darüber abzufangen. „Manchmal hängt sie sich dazu in Bäume und horcht, ob am Boden Krabbelgeräusche zu hören sind“, so Pellkofer. So sei diese Art in der Lage, auch ohne Echolot Käfer zu fangen.
    Kleine Bartfledermäuse seien oft an Gebäuden hinter Wandverkleidungen und Fensterläden zu finden. Leider verschwinden diese Holzverkleidungen zusehends, da keiner mehr Holz streichen mag. Das sei Schade, weil dadurch viele Quartiere verloren gehen würden, meint der Fachmann. Eine besondere Attraktion des Fledermausabends war das Zeigen einer toten Kleinen Rauhautfledermaus. Fledermauspflegerin Nadine Mennesclou hatte das vermutlich von einer Katze schwer verletzte Tier am Nachmittag erhalten. Leider war das Tier nicht mehr zu retten.
    Ein an der B20 aufgestellter Fledermauszaun war ein weiteres Thema.

    Krötenwanderung abgeschlossen

    Fledermausveranstaltung mit Bernhard Pellkofer

    Fledermausexperte und Gärtnermeister Bernhard Pellkofer stellte die heimischen Fledermäuse und ihre Ansprüche an den Lebensraum am Sonntagabend bei einem Ortsgruppentreffen der BUND Naturschutz Ortsgruppe in Niederviehbach vor. Fehlende Quartiere und ein immer knapper werdendes Nahrungsangebot machen Fledermäusen zu schaffen. Strukturreiche fledermausfreundliche Gärten sind ein Segen für Insekten und somit auch für die Fledermäuse.

    Der geprüfte Fledermausberater Pellkofer erfasst und zählt Fledermausbestände im Landkreis Dingolfing-Landau. Auch Privatleute unterstützt er in Fragen des Fledermausschutzes. So stellte er die Ergebnisse seiner Fledermauserfassung im Raum Niederviehbach vor. Es wurde der Fledermausbestand in Süßbach, Oberviehbach, Gummering und an zwei Standorten in Niederviehbach mit einem Batlogger akustisch erfasst. Der Batlogger ist ein Gerät, das von der Bund Naturschutz Kreisgruppe Dingolfing gekauft wurde, um mehr über unsere Fledermausbestände im Landkreis zu erfahren.  Fliegende Fledermäuse sind nur sehr schwierig zu bestimmen, zumal sie meist in der Dunkelheit fliegen. Anhand ihrer Rufe seien einige jedoch identifizierbar: Ihre Ultraschalllaute können mit Hilfe von Spezialgeräten in für uns hörbare Frequenzen umgewandelt werden. Diese Rufe können bei der Bestimmung der gehörten Fledermaus helfen. Zwei Fledermausarten wurden bisher überwiegend nur mit diesem Batlogger nachgewiesen. Die am häufigsten vorkommende Art im Raum Niederviehbach war die Kleine Bartfledermaus. Besonders in Süßbach wurde sie außerordentlich häufig nachgewiesen.
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    Vom Wind verweht - Vogelbeobachtung Februar 2024

    Abfischen für Frösche und Molche

    Bilder von unserer Schwammerlexkursion Ende September 2023


    Bilder von unserer Libellenexkursion im Juli ´23. Mehr dazu unter "Aktuelle Meldungen".

    Besichtigung eines Solarfeldes

    09. Juli 2023
    Trotz hochsommerlicher Temperaturen folgten Mitglieder der BUND-Naturschutz Ortsgruppe Niederviehbach am vergangenen Sonntag der Einladung von Photovoltaik-Anlagenbetreiber Andreas Engl. Marion Maier von der BN-Ortsgruppe Oberes Binatal konnte zusammen mit Andreas Engl zahlreiche interessierte Besucher auf dieser besonderen Fläche in Oberndorf Nähe Bodenkirchen begrüßen.
    Vogelzwitschern und Insektensummen ist auch in einer Photovoltaikanlage möglich. „Auf einer Fläche von knapp 3 Hektar wird nicht nur grüner Strom für 350 Haushalte produziert, sondern hier leben ebenso mittlerweile 550 verschiedene Tier- und Pflanzenarten“, so Engl. Sogar Wiedehopf und Waldohreule konnten schon auf der Fläche beobachtet werden. Das kommt nicht von ungefähr. Durch das Schaffen von neuem Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten könne die Aufrechterhaltung der Artenvielfalt gesichert werden. Zahlreiche Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität wurden am Solarfeld Oberndorf mit eingeplant. So wurde eine Trockenmauer zur Hangsicherung eingebaut, diese dient gleichzeitig als Unterschlupf für Reptilien und Insekten. Eine Streuobstwiese unterstützt die Artenvielfalt ebenso wie ein sogenanntes Korallenriff aus Wurzelstöcken und Baumstämmen. Sandstrand und Steinquader speichern Wärme und seien beliebter Aufenthaltsort für Zauneidechsen.
    Christoph Stein, Artenkenner und stellv. Vorsitzender der BN-Ortsgruppe Landshut, stellte verschiedene auf der Fläche vorkommende Pflanzenarten vor. Wiesen-Pippau, Klappertopf, Wiesensalbei, Bocksbart, Dost, Wilde Möhre und viele andere Pflanzen konnten gefunden werden. Die Ausbreitung von Wald-Reitgras auf der Fläche wurde durch den Fachmann eher negativ beurteilt.
    Am Nest der Schwarze Wegameise erläuterte Michael Püls in seiner Eigenschaft als Hegeringleiter der Ameisenschutzwarte Bayern die ökologische Funktionen der Ameisen auf der Fläche. Für den Vogelschutz seien Ameisen des Offenlandes wichtig. Grün- und Grauspecht, sowie Wendehals und Rebhühner und viele andere Tierarten bräuchten Ameisen als Bestandteil ihrer Nahrung. Auch sei es nicht klug, Zauneidechsen umzusiedeln an Orte ohne Ameisenvorkommen. Auch Zauneidechsen bräuchten Ameisen als Nahrungsbasis. Ameisen bräuchten keine großen Lebensräume. Er appellierte deshalb an die Exkursionsteilnehmer, mehr Wildnis im eigenen Garten zu wagen und Ameisen ein Bleiberecht zuzusprechen. Lohn könnte das Beobachten des Grünspechtes im Garten sein, der sich an den Puppen der Ameisen gütlich tut.
    In seiner Funktion als Vorsitzender der BN-Ortsgruppe Niederviehbach wies Püls darauf hin, dass der Ausbau erneuerbare Energien unabdingbar sei und vom BUND Naturschutz voll unterstützt werde. Klimawandel und Artensterben seien zwei miteinander verwobene Krisen. Jedoch könnten im Einzelfall Maßnahmen zur Energiegewinnung dem Schutz stark bedrohter Arten durchaus entgegenstehen. Die Errichtung von Photovoltaikanlagen in ausgewiesenen Plankulissen für Wiesenbrüter seien dem Schutz von Brachvogel und Kiebitz abträglich und deshalb abzulehnen. 
    Grundsätzlich sind sogenannte BioDiv-PV-Anlagen eine Maßnahme gegen den Rückgang von Insektenpopulationen und bieten Lebensraum für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten. Diese Trittsteinbiotope erzeugen somit nicht nur grünen Strom, sondern bieten außerdem einen Lebensraum für Pflanzen und Tiere, die dort vor äußeren Einflüssen geschützt werden: Ganz klar eine Win-Win-Situation.

    Kennenlern-Treffen vor Ortsgruppen-Reaktivierung

    Fast 20 BN-Mitglieder aus dem Gemeindebereich Niederviehbach trafen sich am 23.04. im Wirtshaus „Zum See“ in Lichtensee um sich näher kennen zu lernen. Eine tolle Beteiligung, die aufzeigt, dass das Bedürfnis nach aktivem Naturschutz in der Gemeinde durchaus vorhanden ist. Nach einführenden Worten des kommissarischen Vorsitzenden Michael Püls wurde kurz der BUND-Landesverband vorgestellt. Der BUND-Naturschutz in Bayern ist der älteste und größte Natur- und Umweltschutzverbandes in Bayern. Er wurde 1913 gegründet und hat momentan 272 000 Mitglieder.
    Die Ortsgruppe des BN wurde am 09. April 1991 gegründet und von Sigi Dorrer bis zu seinem Ausscheiden 2022 geführt. Den kommissarischen Vorsitz hat seit August 2022 Michael Püls inne. Mehrere Veranstaltungen wurden seither durchgeführt. Das Kennenlerntreffen am 23.04. soll die letzte Veranstaltung vor der Mitgliederversammlung mit Neuwahl am 07. Mai 2023 sein.
    Monatstreffen, WhatsApp-Gruppe und viele weiteren Wünsche und Anforderungen der BN’ler aus dem Gemeindebereich wurden gemeinsam erarbeitet. Somit hat der bald neugewählte Vorstand der BN-Gruppe schon jetzt ein großes Aufgabenpaket vor sich.

    Nordische Wasservögel zu Gast am Isarstau Gummering

    Winterliche Vogelbeobachtung mit 15 verschiedenen Wasservogelarten
    Niederviehbach. Bei Sonnenschein und wolkenlos blauem Himmel trafen sich 20 Naturinteressierte vergangenen Sonntag an der Isarbrücke Niederviehbach zu einer vom Bund Naturschutz in Bayern organisierten Naturwanderung zum Thema „Wintergäste an der Isar“. Zusammen mit dem Vorsitzenden der BN-Ortsgruppe Michael Püls konnten 15 verschiedene Wasservogelarten beobachtet und kennengelernt werden.Es gehört mittlerweile zum Allgemeinwissen, dass eine Reihe unserer heimischen Vogelarten wie zum Beispiel Rauchschwalbe, Kiebitz, Brachvogel, Weißstorch und Turteltaube zu den Zugvögeln gehören. Sie machen sich im Herbst auf eine weite gefahrvolle Reise, um die kalte Jahreszeit im warmen Süden zu verbringen. Weniger bekannt ist, dass es auch Vogelarten gibt, die im Winter nach Bayern reisen um hier zu überwintern. Saatkrähen beispielsweise treffen im Spätherbst aus Osteuropa bei uns ein und bleiben bis zum März. Jedoch auch südbayerische Seen und Gewässer sind Überwinterungsorte für eine Vielzahl von Wasservögeln, welche oftmals weit aus dem hohen Norden zu uns anreisen.So waren auf der Exkursion mehrere Pfeifenten zu beobachten, die sich am rechten Isardamm niedergelassen hatten. Diese Art brütet nicht bei uns, sondern in Skandinavien und ostwärts über Sibirien bis Kamtschatka. Diese hübsche Ente ist leicht zu erkennen. Der Erpel hat im momentan vorhandenen Prachtkleid einen kastanienbraunen Kopf und Hals sowie ein gelbweiße Stirnblässe. Auf den Isarstauseen dürften jährlich um die 500 Pfeifenten überwintern. Auch Tafelenten waren zu sehen. Eine schöne Ente mit braunem Kopf, schwarzer Brust und hellgrauem Rücken. Sie brütet in Bayern in der Oberpfalz und in fränkischen Weihergebieten. In Bayern geborene und beringte Tafelenten seien schon im Winterhalbjahr in Süd- und Westfrankreich geschossen worden. Nördliche und osteuropäische Populationen suchen im Winter auch bei uns Zuflucht. Auf dem Moosburger Stausee seien gerade mehr als 2000 Tafelenten zu Gast. Weitere am Wasser lebende Vögel wie beispielsweise Kolbenente, Reiherente, Schellente, Stockente, Schnatterente, Gänsesäger, Haubentaucher, Zwergtaucher, Blässhuhn, Höckerschwan, Graureiher, Kormoran und Graugans halten sich zur Zeit an der Isar bei Niederviehbach auf und wurden von den Teilnehmern gesehen. So viele Arten auf einmal sind hier nur im Winterhalbjahr zu beobachten.  Und das Beobachten an der Staustufe Gummering habe einen gewaltigen Vorteil. An den größeren Stauseen könne man manche Arten ohne technische Hilfsmittel wie einem Spektiv kaum beobachten. Die Isar bei Niederviehbach hingegen sei relativ überschaubar. So könne man Wasservögel auch mit einem Fernglas gut beobachten. Und es gäbe immer wieder neue Arten zu entdecken, darunter auch so manche Seltenheit.

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    Erfolgreiche Schwammerlsuche

    5.10.2022
    Über 50 Pilzarten entdeckt – Mit dem Experten unterwegs
    Der Andrang war groß, und so machten sich 30 Schwammerlinteressierte bei herrlichem Wetter auf zu einem Streifzug durch den herbstlichen Wald. Organisiert von der Ortsgruppe Niederviehbach des Bund Naturschutz stand Pilzsachverständiger Franz Meindl den Naturbegeisterten unterstützend zur Seite und erklärte die Unterscheidungsmerkmale der ähnlichen Arten. Schwerpunkt waren essbare Pilze. Über 50 verschiedene Pilzarten konnten so sicher bestimmt werden. 
    Einführend stellte Meindl die für das Pilze sammeln notwendige Ausrüstung vor: Ein Korb sei zweckmäßig. Plastiktüten seien nicht sinnvoll. Da Pilze Feuchtigkeit abgeben werden sie in Tüten matschig. Der Pilzsachverständige hatte auch einen Plastikbehälter dabei, so wie ihn Angler für ihre Ausrüstung schätzen. In dieser Box kann man empfindliche Arten schützen und auch Pilze zur Nachbestimmung transportieren. Unbestimmte Pilze sollte man nämlich nicht mit den sicher bestimmten essbaren Arten zusammen aufbewahren. Ein normales Taschenmesser reiche aus, aber Profis hätten oft ein Messer mit einer Bürste am Griff zur Reinigung der Pilze. Und dann sollte man immer ein gutes Bestimmungsbuch dabeihaben, so könne man vor Ort schon wichtige Arten erkennen. Zweckmäßig sollte auch die Kleidung sein. Gummistiefel und Hose über die Stiefel oder Socken über die Hose würden bei der Zeckenabwehr helfen, so der Fachmann.
    Schon am Wegrand wurde man fündig. Der erste gefundenen Pilz war ein Schopftintling, Junge Exemplare, die noch durchgehend weiß sind, können gesammelt und gegessen werden. An diesem Exemplar erklärte der Fachmann die richtige Pilzernte und entließ die Teilnehmer für kurze Zeit zum freien Sammeln. Die Ausbeute war enorm, die gefundenen Pilze wurden anschließend vom Fachmann am Sammelplatz begutachtet und bestimmt. Neben vielen anderen Pilzen waren Marone, Steinpilz, Krause Glucke, aber auch Frauentäubling, Rostfleckiger Helmling und Fichtenreizker dabei. Der gar nicht so selten auftretende und mittlerweile von Pilzfachleuten etwas umstrittene Herbstlorchel konnte bestaunt werden. In alten Pilzbüchern steht er noch als Speisepilz, er kann bei empfindlichen Personen jedoch Allergien auslösen.
    Michael Püls bedankte sich im Namen der BN Ortsgruppe Niederviehbach und der Teilnehmer beim Exkursionsleiter Franz Meindl. Dieser sei Pilzsachverständiger der Deutschen Gesellschaft für Mykologie und auch aktiv bei der Pilzgruppe Dingolfing-Landau. Das bei der Veranstaltung vorgezeigte Skriptum „Pilzwissen kompakt“ kann auf der Homepage der Kreisgruppe des Bund Naturschutz downloads eingesehen werden.
    Zu den Bildern:
    Die Gruppe beim ersten Pilz am Wegesrand: ein Schopftintling. Davon gibt es viele und noch junge, durchgehend weiße Exemplare können durchaus verzehrt werden.
    Herbstlorchel – dieser außergewöhnliche, aber gar nicht so seltene Pilz wurde auch im Hattenhof gefunden. Die Verwendung in der Küche ist neuerdings umstritten.
    Alle gefundenen Pilze wurden von Franz Meindl fachmännisch begutachtet und bestimmt. Für viele Teilnehmer der Höhepunkt der Veranstaltung.