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    Auf der Suche nach den schönsten Bäumen in unserem Landkreis
    In einer Gemeinschaftsaktion mit dem BUND Naturschutz Dingolfing-Landau sind wir auf der Suche nach besonders markanten Bäumen und wollen deren Wertigkeit herausstellen. Gesucht werden schöne Bäume an Wegkreuzen, an Marterln, in der freien Landschaft aber auch in Höfen oder als Hausbaum im Garten sowie im öffentlichen Raum aus unserem Landkreis. Ebenso sind Kuriositäten oder Kreatives gesucht. Auch Geschichten. Es dürfen auch ältere Bilder eingereicht werden. Eine fachkundige Jury wählt dazu aus Ihren eingesendeten Bildern für eine Prämierung sowie zur Fertigung eines Kalenders die schönsten aus.
    Teilnahmebedingungen:
    Der Baum muss im Landkreis Dingolfing-Landau stehen.
    Zu beachten ist eine Dateigröße von mindestens 300 DPI oder größer als 2 mb im JPG-Format. Bilder die bereits per WhattsApp versendet wurden sind qualitativ nicht mehr ausreichend, da diese komprimiert wurden.
    Die Einsendung hat per Mail zu erfolgen an: andreas.kinateder@landkreis-dingolfing-landau.de
    Jeder Teilnehmer kann ein Bild mit Text oder nur einen Text / Geschichte einsenden. Bitte schicken Sie nicht mehrere Bilder zu.
    Einsendeschluss ist der 28. Oktober 2022. Über diesen Link können die Fotos eingereicht werden
    https://kv-dgf.weebly.com/freund-baum.html

    Die Bilder werden auf einer Abschlussveranstaltung vorgestellt, prämiert und finden Verwendung für einen Kalender.
    Begleitet wird die Aktion von Fachvorträgen rund um Bäume sowie einer Kinder - und Jugendaktion im Herbst. Die Abschlussveranstaltung findet am 18.11.2022 in Niederhöcking im Gasthaus Schachtner statt.


    Veranstaltungen

    Mi. 6. April, 19:00 Uhr - Vortrag
    „Weißt Du nicht, dass die Bäume das Leben eines Landes sind?“ - Bräuche, Legenden und Geschichten rund um Bäume
    Von Anfang an scheinen Mensch und Baum eng miteinander verwoben zu sein. Geradezu als ein Ursymbol taucht er in allen Religionen auf. Es ist noch gar nicht so lange her, dass der Baum auch in unserer Region ein geachteter Begleiter des Menschen war. Ob Dorf- und Gerichtslinden, Marienbäume oder Hausbäume – in vielen Bräuchen, Legenden und Geschichten begegnen wir diesen alten Lebewesen, die oftmals eng mit der Ortsgeschichte verbunden sind. In dem Vortrag erwartet Sie ein buntes Potpourri an spannenden und heiteren Baumgeschichten und Baumbräuchen aus Bayern.
    Referent: Thomas Janscheck, Der Referent ist bekannt als Autor der Buchreihe „Von Baum zu Baum“ oder aus TV - Sendungen wie: „Wir in Bayern“ oder „BR Heimat – Habe die Ehre“
    Ort: Gasthof Räucherhansl, Oberteisbach 2, 84180 Loiching
    Mi. 27. Juli, 19:00 Uhr - Vortragsabend
    Gesunde Bäume - ökologisch wertvoll, einfach schön und prima für's Klima!
    Referenten: Dr. rer. nat. Simone Linke, Alois Schrögmeier, Andreas Kinateder
    Ort: Kastenhof Landau: Herzogsaal
    Sa. 24. September - Aktionstag
    Aktionstag für Kinder rund um das Thema Bäume
    Leitung: Streuobswiesenpädagogin Manuela Lorenz
    Ort: Jugendzeltplatz Mamming
    Fr. 18. November, 19:00 Uhr - Vortrag
    Welcher Baum passt in meinen Siedlungsgarten? Heimische Bäume für Hausgärten – ökologisch wertvoll und schöne Bäume für den kleinem Raum
    Referent: Klaus Körber, Leiter des Sachgebiets Obstbau und Baumschule an der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau Bayern Veitshöchheim,
    Anschließend Preisverleihung Fotowettbewerb In Zusammenarbeite mit
    Ort: Gasthaus Schachtner, Oberhöcking

    Wissenswertes über die Linde

    24.6.2022
    Im Rahmen der Jahresaktion „Mein Freund der Baum“ möchten die Gartenbauvereine und der Bund Naturschutz im Landkreis Dingolfing-Landau die große Bedeutung alter Laubbäumen im Siedlungsbereich hervorheben. Dazu gibt es einen Fotowettbewerb, Vorträge und einen Jugendaktionstag. Außerdem wird von Zeit zu Zeit Wissenswertes zum Thema Baum berichtet: Dieses Mal geht es um die Linde.
    Die gerade aufgeblühten Lindenblüten locken abertausende von Bienen, Schwebfliegen und Insekten an. Der gesamte Baum summt eine wohltönende Melodie. Die Lindenblüten versprühen einen wunderbaren Duft, wie Honig. Mit der Lindenblüte beginnt der Hochsommer. Anlass genug für den Bund Naturschutz und die Gartenbauvereine, auf die Vorzüge der Linde hinzuweisen und dafür zu werben, wieder mehr Linden zu pflanzen. „Die Linde gehört in die Dörfer, in die Fluren und in die Wälder.“
    Nutzen, Mythologische und symbolische Bedeutung der Linde:
    Unsere heimischen Linden, die Sommerlinde und die Winterlinde, können über tausend Jahre alt werden. Für eine Linde hat der BN, der in seinem Verbandszeichen die Linde als Symbolbaum trägt, mit seinen jetzt gerade 109 Jahren noch ein jugendliches Alter.
    Die Linde kann sich selbst verjüngen. Der im Alter mit Modererde gefüllte Stamm der Linde bildet im Inneren neue Wurzeln. Die wunderbar duftenden Blüten sind eine hervorragende Nektarquelle für die Bienen. Der Nektar wird auf den hohlen Kelchblättern abgeschieden und ist von Haaren überdeckt. In der Imkerei ist die Lindenblüte aufgrund des hohen Zuckergehalts ihres Nektars eine geschätzte Tracht.
    Früher nutzte man die Blätter der Linde als Nahrung für Mensch und Haustiere sowie als Stalleinstreu und Tabakersatz. Aus Lindenbast wurden in alter Zeit Kleidung, Bogensehnen und Papier hergestellt. Die Fasern wurden zur Herstellung von Seilen, Wäscheleinen Bienenkörben und Matten genutzt. Das weiche Lindenholz eignet sich kaum als Brennholz, dagegen umso besser für Schnitz-, Tischler- und Drechslerarbeiten. Berühmte Altäre von Tilman Riemenschneider oder Veit Stoß sind aus Lindenholz.
    Die Linde hat eine besondere mythologische Bedeutung. In vorchristlicher Zeit war sie Muttergöttinen wie der germanischen Frija zugeordnet. Die Linde erscheint häufig als Marien-Baum. An Kapellen und Bildstöcken an Straßen wurden häufig Linden gepflanzt. Diese Ensembles sind Zeugnisse der Verbundenheit mit dem Göttlichen und der Natur.
    Der liebliche und besänftigende Blütenduft hat wohl zu der Auffassung beigetragen, dass man unter den Linden stets die Wahrheit sagt. Noch in der Neuzeit wurde Gericht unter der Linde (sub tilia) gehalten. Unter Linden traf man sich zu Trauungen, Verträgen und Festen. Noch heute gibt es uralte Tanz- und Gerichtslinden. Mit ihren herzförmigen Blättern ist die Linde auch der Baum der Liebe, der Geborgenheit und Heimat.Unsere heimischen Lindenarten sind Sommerlinde (Tilia platyphyllos) und Winterlinde (Tilia cordata). Während die Sommerlinde als Begleitbaumart in Berg- und Schluchtwäldern vorkommt, stockt die Winterlinde in trockenen Eichen-Hainbuchenwäldern, in Lindenmischwäldern auf Kalk und Basalt sowie in der Hartholzaue.Die Sommerlinde hat größere und weichere Blätter als die Winterlinde, unterseits behaarte Blätter und weißliche Haare in den Aderwinkeln. Sommer- und Winterlinden erreichen Wuchshöhen bis zu 40 Metern. Linden sind häufige Straßen- und Parkbäume und hervorragend geeignet als Haus- und Siedlungsbäume für große Gärten. Der Aufenthalt unter den Linden schafft Ruhe und Entspannung. Besonders jetzt, wenn die Linden blühen und der gesamte Baum zu summen scheint. Im Sommer spenden Linden wie alle Laubbäume angenehmen Schatten, im Winter lassen sie das Sonnenlicht hindurch. Wohltuend sind die getrockneten Blüten als schweißtreibender Heiltee bei Erkältung und Husten, Abwehr steigernd und vorbeugend gegen grippale Infekte. „So, jetzt wird erst einmal ein Lindentee mit Honig getrunken.“ So empfing uns unsere Oma, wenn wir mit roten Backen und kalten Füßen vom Skifahren heimkamen, erzählt Karl Paulus. Eine Linde kann bis zu 60.000 Blüten tragen. Die Linde blüht zu einer Zeit, in der auf den Wiesen oft nicht mehr viel blüht. Auch in vielen Gärten ist das Nektarangebot für Bienen und Hummeln knapp. Die späte Lindenblüte ist für sie darum von großer Bedeutung.
    In einer Gemeinschaftsaktion sind die Gartenbauvereine und der BUND Naturschutz auf der Suche nach besonders markanten Bäumen in unserem Landkreis und wollen deren Wertigkeit herausstellen. Gesucht werden schöne Bäume an Wegkreuzen, an Marterln, in der freien Landschaft aber auch in Höfen oder als Hausbaum im Garten sowie im öffentlichen Raum. Ebenso sind Kuriositäten, Kreatives und Geschichten gesucht. Es dürfen auch ältere Bilder eingereicht werden. Eine fachkundige Jury wählt dazu aus Ihren eingesendeten Bildern für eine Prämierung sowie zur Fertigung eines Kalenders die schönsten aus.