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    Unbekannte Speisepilze entdeckt

    14.10.2022
    Unter dem Motto "Unbekannte Speisepilze kennenlernen" haben sich am Sonntag zahlreiche Pilzfreunde getroffen, die sich auch vom Dauerregen nicht abhalten ließen. Die Veranstaltung der BN Ortsgruppe Eichendorf fand unter del Leitung des Pilzsachverständigen Franz Meindl aus Landau statt. In den Wäldern um Pitzling fanden die Teilnehmer zahlreiche bekannte Arten wie Maronenröhrlinge, Espenrotkappen oder Parasole, aber auch unbekanntere Speisepilze wie den Schopftintling und den fockenstieligen Hexenröhrling. Alle Pilz wurden von Franz Meindl anhand ihrer typischen Merkmale bestimmt. Die Teilnehmer erhielten Informationen, wie man genießbare Pilze von giftigen unterscheiden kann, wie man möglichst schonend sammelt und wie die Schwammerl am besten zubereitet werden.

    Mundraub erlaubt (unter Einschränkungen)

    Die Früchte sind reif – aber verkümmern oft auf oder unter den Bäumen. Deshalb hat der Bund Naturschutz in Eichendorf in Absprache mit de dem Verein der Eigenheimer und Gartenfreunde Eichendorf eine neue Regelung für die Streuobstwiesen in Eichendorf bei der Holzkapelle Kellerhäuser und in Pitzling am Pfarrerberg getroffen. Obstbaumpaten, die ihre Bäume selbst abernten wollen, markieren diese mit einem rot-weisen Band und signalisieren so den Eigenbedarf. Früchte von nicht gekennzeichneten Bäumen dürfen von den Gemeindebürgern aufgesammelt werden. Es sollten bei der Ernte keine Äste abgebrochen oder die Bäume auf sonstige Weise beschädigt werden. Ziel der Aktion ist: Mehr Wertschätzung für Nahrungsmittel und weniger Verschwendung. Es soll das Obst der Streuobstwiese optimal genutzt werde. Wer von den Baumpaten rot-Weiße Bänder benötigt kann diese bei Andreas Beham in Pitzling 29 und bei Ludwig Kirschner in Eichendorf, Bahnanlage 13 erhalten.

     

    18.6.2022
    Die Ortsgruppe Eichendorf des BUND Naturschutz hat neu gewählt. 2. Vorsitzende Mechthild Bubenik-Grüneisl stellte sich dabei nicht mehr zur Wahl und wurde verabschiedet. Bestätigt wurde einstimmig Andreas Beham als 1.Vorsitzeder. Seine Stellvertreterin ist nun Melanie Lagleder. Schatzmeister ist weiterhin Franz Peterhans. Zu Beisitzern wurden Elli Ratgeber-Kracher, Peter Hirmer, Chistian Lagleder, Gerhad Ebner und Christina Jansen gewählt.

    Bürgermeister Josef Beham steuerte ein Grußwort bei. Er bedauerte, dass es trotz der Zusammenarbeit der Gemeinde mit dem BN leider immer wieder Maßnahmen geben werde, mit denen die Ortsgruppe nicht einverstanden ist. Wichtig ist aber dennoch der Dialog. Dank richtete er an alle Ehrenamtlichen, darunter vor allem Franz Peterhans, der sich um die Pflege vieler Flächen kümmert, um so Flora und Fauna mehr Lebensraum zu sichern. Franz Peterhans war es auch, der Fotos von Wiesen und anderen Biotopen prästentierte, die in den vergangenen Jahren angelegt wurden und der dabei betonte, dass es schade sei, dass Wildnis immer weniger Akzeptanz finde. Ein Biotop wie Beispiel in Voglau sei eine unheimliche Bereicherung, der Biber dort leistet wertvolle Arbeit für die Natur.

    Der Rainer Wald - ein Paradies, nicht nur für Spechte

    6.5.2017

    Es ist schon eine liebgewordene Tradition der Naturschützer im Landkreis, die Schätze unserer näheren und ferneren Heimat gemeinsam zu erkunden. Diesmal führte der Weg in ein Kleinod in der Nähe von Straubing, den „Rainer Wald“, soeben von Minister Helmut Brunner als Naturwaldreservat unter Schutz gestellt. Der Rainer Wald ist das bayernweit zweite Naturwaldreservat in Privatbesitz, weil es sich im Eigentum des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) befindet. „Er ist ein wichtiger Mosaikstein in unserem flächendeckenden Netz künftiger kleiner Urwälder in Bayern“, erklärte Forstminister Brunner. Und wirklich, alles, was einen Wald aus Naturschutzsicht wertvoll macht, ist hier zu finden: eine bemerkenswerte Artenvielfalt, ein großer Strukturreichtum und eine Urwüchsigkeit, wie es sie nur noch selten gibt. Einer, der maßgeblich mitverantwortlich ist für den Umbau des Waldes im Zeichen des Klimawandels, Herr Dr. Martin Werneyer vom LBV, führte die große, sehr interessierte Gruppe durch die verschiedenen Areale des 230 h großen Gebietes. Er erzählte, dass der Rainer Wald im Mündungsgebiet der Großen Laaber liegt, sodass man große Erlen-Bruchwälder findet, auf höherem Gelände Erlen-Eschen-Auwälder und dann, wenn das Gelände weiter ansteigt, auch Eichen-Hainbuchen Gebiete. Vielfältig ist im Rainer Wald auch die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren. Diese Artenvielfalt hängt eng zusammen mit dem Naturcharakter des Waldes, wobei gilt, je „unordentlicher“ ein Wald ist, desto artenreicher wird er. Denn vom toten, morschen Holz leben unzählige  Pflanzen und Tiere, Pilze,

    Wildbienen, Wespen, Ameisen, Schnecken, Würmer und Käfer, die emsig das Holz zersetzen, bis es endlich Humus ist. Eine besondere Rarität im RainerWald ist der in Bayern vom Aussterben bedrohte Bockkäfer Chlorophorus figuratus. Herr Dr. Werneyer erklärte abschließend, wie wichtig der Rainer Wald im bayernweiten Biotopverbund, dem „BayernNetznatur“ ist. Das Projektziel ist eine nachhaltige und natürliche Waldentwicklung, damit der Rainer Wald auch in Zukunft eine Arche Noah für Pflanzen, Tiere und auch ein Wald für die Bürger bleibt. So ist ein jeder eingeladen, diesen einmaligen Wald zu besuchen und zu bestaunen, das heißt „Betreten erlaubt“.


    Kontakt

    Andreas Beham
    Pitzling 29
    94428 Eichendorf
    Tel: 09952-387