Igelschutz

Igelhäuser
Franz Meindl erklärt die Funktion der Igelschutzhäuser

20.12.2016
Landau: Unsere Igel haben es im Winter nicht leicht. Je später die Jahreszeit um so weniger  Futter in Form von Würmern, Schnecken, Asseln etc. finden sie in den Gärten. Auch mit den Tagesverstecken, die sie im Sommer unter Büschen und in Hecken haben, wird es immer schlechter, da die Gehölze ihr Laub abwerfen Um in Winterschlaf gehen zu können, müssen sie sich aber eine satte Fettschicht anfressen und mindestens 500 g auf die Waage bringen. Ausserdem brauchen sie einen trockenen, möglichst ungestörten Unterschlupf, in dem sie sich mit trockenem Laub einwickeln können. Für Katzen darf dieser Unterschlupf nicht zugänglich sein.  . Besonders schwer trifft es spätgeborene Jungigel. Sie erreichen ihr Winterschlafgewicht oft nicht mehr und suchen daher auch an kalten Dezembertagen noch nach Futter. Hier kann man mit einer katzensicheren Futterstelle und einem trockenen Unterschlupf helfen. Beim Bund Naturschutz können geeignete Futterstellen und Igelquartiere erworben werden. Sie sind vor dem Naturkostladen in der Straubinger Straße ausgestellt und können dort bestellt werden. Hier liegen auch die Informationsbroschüren des Bund Naturschutz zum richtigen Umgang mit Igeln aus. Wenn es noch ein Weihnachtsgeschenk sein soll, ist allerdings Eile geboten, da die Häuschen erst auf Bestellung gebaut werden. Weitere Informationen zum Igel gibt es unter Tel. 09951 601318.

Wildtiere im Landkreis

Spalte links: Admiral, Glühwürmchen, Abendsegler, Birkenzeisig, Blaukehlchen, Braune Mosaikjungfer, Erdkröte, Kernbeisser am Starenkasen
Bildrechte: Bund Naturschutz Kreisgruppe
Spalte rechts: Erdhummel, Kranich, Biber, Blaugrüner Bläuling, Gr. Brachvogel, C-Falter, Dompfaff, Hausrotschwanz