Das Echte Stockschwämmchen - ein guter, aber auch ein gefährlicher Speisepilz.

Das Echte Stockschwämmchen ist vom tödlich giftigen, links oben abgebildeten Gifthäubling nur sehr schwer zu unterscheiden (Foto: Vilsmaier)

In Bayern werden meist alle auf Baumstümpfen wachsenden Pilze als "Stockschwammerl" bezeichnet. Dieser Name steht aber nur dem Echten Stockschwämmchen (Pholiota mutabilis) zu. Es wächst büschelig, meist auf Laubholzstümpfen, selten auch auf Nadelholzstümpfen. Die Merkmale des Echten Stockschwämmchens sind ein zwei bis sechs Zentimeter breiter Hut, der olivgelblich, ocker- bis rötlich-bräunlich und vom Scheitel her ausblassend ist. Die Lamellen sind jung cremeweiß, später ocker- bis rotbraun. Der Stiel ist zylindrisch und holzig-zäh, bei büscheligem  Wachstum meist verbogen, die Oberfläche über dem Ring ist cremeweiß und längsfaserig, unter dem Ring ist der Stiel ocker- bis dunkelbraun und mit helleren, sparrigen Schüppchen besetzt. Diese Schüppchen sind das wichtigste Unterscheidungsmerkmal zum tödlich giftigen Doppelgänger, dem Gifthäubling (Galerina marginata), der zur selben Zeit an dem selben Baumstumpf vorkommen kann. Der Stiel des Gifthäublings ist glatt bis fein silbrig gestreift. Auch riecht der Häubling nach Mehl und nicht angenehm  pilzig-aromatisch wie das Stockschwämmchen. Für Frischpilzgerichte werden nur die Hüte des Stockschwämmchens verwendet, der Stiel ist zu zäh. Zum Trocknen kann der ganze Pilz genommen werden, wenn er  beim Verbrauch gemahlen oder ausgekocht wird. Sammeln sollten das Stockschwämmchen nur Pilzsammler, die dieses wie auch den Gifthäubling genau kennen. Kontakt zur Pilzgruppe Dingolfing-Landau unter 09951 601318.

 

In Bayern werden meist alle auf Baumstümpfen wachsenden Pilze als "Stockschwammerl" bezeichnet. Dieser Name steht aber nur dem Echten Stockschwämmchen (Pholiota mutabilis) zu. Es wächst büschelig, meist auf Laubholzstümpfen, selten auch auf Nadelholzstümpfen. Die Merkmale des Echten Stockschwämmchens sind ein zwei bis sechs Zentimeter breiter Hut, der olivgelblich, ocker- bis rötlich-bräunlich und vom Scheitel her ausblassend ist. Die Lamellen sind jung cremeweiß, später ocker- bis rotbraun. Der Stiel ist zylindrisch und holzig-zäh, bei büscheligem  Wachstum meist verbogen, die Oberfläche über dem Ring ist cremeweiß und längsfaserig, unter dem Ring ist der Stiel ocker- bis dunkelbraun und mit helleren, sparrigen Schüppchen besetzt. Diese Schüppchen sind das wichtigste Unterscheidungsmerkmal zum tödlich giftigen Doppelgänger, dem Gifthäubling (Galerina marginata), der zur selben Zeit an dem selben Baumstumpf vorkommen kann. Der Stiel des Gifthäublings ist glatt bis fein silbrig gestreift. Auch riecht der Häubling nach Mehl und nicht angenehm  pilzig-aromatisch wie das Stockschwämmchen. Für Frischpilzgerichte werden nur die Hüte des Stockschwämmchens verwendet, der Stiel ist zu zäh. Zum Trocknen kann der ganze Pilz genommen werden, wenn er  beim Verbrauch gemahlen oder ausgekocht wird. Sammeln sollten das Stockschwämmchen nur Pilzsammler, die dieses wie auch den Gifthäubling genau kenn